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Ai shiterou... oder: Ellis romantische Ader.^^

Manche wissen es noch nicht, oder wollen es nicht wahr haben, aber ja! Auch die kleine Elli kann romantisch sein. Hier alles, was zuckersüß ist und zum träumen anregt.^^

How to say...

     that I love you   (D)

Legende:
"..." reden
<...> denken
'...' flüstern
~...~ kommentare meinerseits

Kapitel 1 - Thinking


~aus Karis Sicht~


Unruhig drehte sich Hikari Yagami in ihrem Bett um.



Die 13-jährige war verzweifelt. Nichts wollte so laufen, wie sie es geplant hatte. Sie hatte sich Hals über Kopf in ihren Kindheitsfreund verliebt. Und jetzt brachte sie noch nicht einmal den Mut auf, ihm die Nachricht zukommen zu lassen.



Sie blickte auf den Wecker. Es war sieben Uhr abends und ihr älterer Bruder war bestimmt noch wach. Sie machte sich auf den Weg zu seinem Zimmer auf.

~unterdessen bei Tai und Yama~

Taichi begann langsam Yamatos Hemd zu öffnen, richtete sich ein Stück auf und sog an dessen Brustwarze ~scheiß Wort~. Ein Keuchen entwich dem Blonden. Sanft schubste er den Jüngeren nach Unten und blickte auf ihn hinab. Langsam bewegte er sich zu seinem Gesicht, wechselte dann jedoch den Kurs und biss zart in sein Ohrläppchen.


~Karis Sicht~

Schnell stieß sie die Tür auf und wollte schon ansetzten zu reden, klappte den Mund dann jedoch sofort wieder zu, als sie sah, was ihr Bruder und dessen Geliebter gerade taten. "Störe ich euch etwa?", fragte sie und beobachtete belustigt, wie Taichi nach aufschreckte, Yamato jedoch völlig ruhig blieb und auch keinerlei Anstalten machte, von seinem Freund abzulassen.
"Kari!!! Wie lange stehst du schon da? Verschwinde!", meinte der Junge und versuchte, sich von dem Mädchen nicht provozieren zu lassen. "Hm... eine Minute, warum? Sag bloß, du kriegst in meiner Gegenwart keinen hoch!", sagte sie und schaute ihn theatralisch an. "Miststück, du störst!", antwortete er ihr und blickte den immernoch über ihn liegenden Yamato unterstützungsuchend an. "Was gibt's?", meinte dieser nur. "Äh..." stammelte die Kleine. Taichi seufzte. Das konnte ja noch dauern. Er gab seinem Freund zu verstehen, dass dieser von ihm runtergehen sollte und zog sich sein Hemd wieder an. Dann lehnte er sich nach hinten an den Sänger, welcher auch sofort seine Arme um ihn schlang und blickte sie neugierig an. "Also? Mach schnell, wir haben nicht die ganze Nacht Zeit!", sagte er ruppig und wartete auf ihre Reaktion. "Äh... also ich..." brachte sie zögernd hervor. Nun schaltete sich Yamato ein.
"Du... bist verliebt?"
"Woher...?"
"In... einen alten Freund?"
"Ja, aber..."
"In TK?"
"Woher weißt du das alles???", wollte das Mädchen wissen.
"Du stellst dich so an, wie dein Bruder damals." meinte er nur nüchtern.
"Echt?" Fragend blickte sie ihn an und bekam mit, wie Taichi errötete. "Exakt!"
"Yama, plauder nicht alles aus!", kritisierte der Braunhaarige den anderen Jungen. Der Angesprochene lächelte jedoch bloß und küsste ihn sanft auf die Stirn. "Sorry, zurück zu dir, Hiri. Dein Problem ist, dass du fürchtest, Takeru als Freund zu verlieren, oder?" "Hai." "Tja, schwer, nur... was haben wir damit
zu tun?", schloss er und blickte zu ihr. "Hat er... irgendwas dir gegenüber erwähnt? Bitte, ich ... trau mich nicht!", bat sie. "Äh... noch... nicht, aber du solltest dir deshalb keine Sorgen machen, selbst mir erzählt er nichts alles." versuchte der Sänger sie zu beruhigen. "Gut, danke trotzdem!", meinte sie niedergeschlagen und verabschiedete sich.

 

Kapitel 2 – Asking

 

Am nächsten Tag...

 

„Scheiße!“, rief Takeru Takaishi genervt und schmiss seine Tasche in die nächst beste Ecke. Eine Fünf hatte ihm sein Lehrer auf den Test gegeben! Und das in Mathe! „Warum ich?“, brummte er leise vor sich hin und sah sich erst mal nach der Schokolade um. Man merkte sehr wohl, dass diese das Territorium seines älteren Bruders war. Alles war sauber. Kein Vergleich zu der seiner Mutter, jedoch konnte diese wegen Berufstätigkeit nicht putzen. Das erklärte sie ihm zumindest des öfteren. (1)

 

Nach einigen Minuten hatte er schließlich das Gesuchte gefunden und ließ sich auf das Sofa fallen. „Hm... ich muss mit Yama reden. Wegen Kari. Er versteht mich schon... hoffentlich...“ sinnierte er vor sich hin und aß genüsslich die Süßware. Plötzlich schreckte er auf, da soeben ein „Ichau!“ (2) aus dem Zimmer seines Bruders getönt war. Er verdrehte die Augen. Schon wieder... Wirklich, die Beiden fand man fast nur noch im Schlafzimmer! Allerdings hatte er jetzt ein Problem. Einerseits wollte er die Älteren nicht schon wieder stören, andererseits Yamato wegen Hikari um Hilfe bitten. Natürlich bestand noch die Möglichkeit, dass sein Bruder fremdging. Allerdings konnte er das wohl eher ausschließen. Egal. Der Sänger sollte sich gefälligst Zeit für ihn nehmen!

 

Langsam erhob er sich und klopfte an der Zimmertür. „Äh... Yamato?! Kann ich mit dir reden?“ Eigentlich hatte er keine Reaktion erwartet und war dementsprechend überrascht, als Taichi Yagami die Tür öffnete und ihn anlächelte. „Hallo Takeru-chan! Was gibt’s so wichtiges?”, fragte er fröhlich. „Ähem... wo ist Yama?“, antwortete der Blonde zögerlich und blickte den Älteren fragend an. „Der steht unter der Dusche. Kann ich dir helfen?“ „Hm... okay.“ stimmte er schließlich zu und folgte Tai in den Raum.

 

Sie setzten sich auf die Couch. „Also? Was ist jetzt?“, fragte Taichi neugierig. Takeru konnte keine Antwort geben. Der Fußballer hütete seine Schwester wie seinen Augapfel, nein, wie seinen Fußball, und würde niemals jemanden an sie heran lassen. Sollte er ihm die Wahrheit sagen? Er lauschte auf die aus dem Bad dringenden Geräusche.

 

„Nightingale, nightingale, high up in the tree. Nightingale, nightingale, sing your song for me.”

 

„Also... Taichi, versprich mir, dass du nicht ausflippst, okay?!“, meinte er flehend. „Weshalb sollte ich denn bitteschön ausflippen?“, fragte er irritiert. „Okay, ich, Taichi Yagami, Fußballer, Strahlemännchen und perfekter Liebhaber,“ er grinste, „ verspreche hiermit feierlich nicht auszuflippen! Gut so?!“ „Ja, also, ich ähm... du darfst aber nicht lachen... also es ist so, ich...“

 

„Late at night I hear your song, hounting melody. How I wonder where you are so free… so free…”

 

„Okay, TK, zwei Möglichkeiten: Entweder du erklärst mir in weniger als zwei Minuten dein Problemchen, oder ich geh zu Yama-chan unter die Dusche.“ sagte der Brünette und grinste noch breiter. Unsicher blickte der 13-jährige zu ihm auf. „W... wie du willst. Ich... hab mich in Kari verknallt, trau mich aber nicht, es ihr zu gestehen. Ich... hab schiss, dass sie mir ’nen Korb gibt, oder lacht oder... was weiß ich denn...“ erklärte der Junge und hoffte, Taichi würde wie versprochen nicht ausrasten. Der jedoch blickte ihn vergnügt an.

 

„Nightingale, nightingale, high up in the tree. Nightingale, nightin

Oh, hi TK!” Yamato Ishida war soeben aus dem Bad getreten und beugte sich jetzt zu Tai hinunter, um ihn zu küssen. „Warum grinst du so, koi?“, fragte er unwissend. „Hehe, Takeru hat... das erklär ich dir lieber alleine.“ Zu TK gewandt sagte er: „Würdest du gaaanz kurz rausgehen? Dauert nicht lange! Versprochen!“ Grummelnd ging der Jüngste hinaus.

 

Verwirrt ließ sich der Blonde gegenüber seines Freundes fallen und fragte: „Was ist los?“

„Oho... bist du etwa neugierig, mein Süßer?“

„Könnte hinkommen. Also?“

„Tja, dein kleines Brüderchen hat ein Problem.“

„Ach nee, das hätte ich ja nie gedacht.“

„Er hat das selbe Problemchen wie Kari.“

Dem Blonden stand der Mund offen.

„Nee jetzt. Uhu... wie süß! Wollen wir kuppeln?“, freute er sich jedoch anschließend.

„Wollte ich dir gerade vorschlagen. Und, wie wollen wir vorgehen?“

„Hehe, als erstes Mal sagen wir ihnen nix. Und dann... wir wollten doch schon lange mal wieder ins Kino, oder?!“

„Eigentlich schon. Genial kombiniert, Watson. Also dann auf ins Gefecht.^^“

 

Taichi drehte sich zur Tür und rief nach dem Jungen. Dieser trat ein und blickte die beiden erst mal fragend an. Sowohl Yamato als auch sein Freund grinsten über das ganze Gesicht. „Äh... Jungs? Warum ist das... so lustig?“

„Häh? Yama-chan, sehen wir so aus, als fänden wir etwas lustig?“ Der Brünette tat ganz überrascht. „Nein, nicht das ich wüsste.“ Antwortete ihm der Sänger und beide fingen lauthals an zu lachen. „Also, Spaß bei Seite. Tai hat doch nächste Woche Geburtstag und um das zu feiern gehen wir vier ins Kino. Alle zusammen.“ „Wir VIER???“, fragte  Takeru irritiert. „Ja, wir vier. Yama, ich, du und Kari. Was hast du denn gedacht?“, erklärte der Fußballer. „Egal, ich muss jetzt los, Hiri bescheid sagen. Sonst verplant sie wieder die Woche und kann nicht mit...“ Taichi küsste den Blonden zärtlich und machte sich dann auf den Weg zur Tür. Darüber war Yamato allerdings nicht erfreut und rannte ihm kurzer Hand nach. Der Jüngste war noch immer ziemlich geschockt und ging erst Mal in sein Zimmer um sich zu sammeln. Auch wenn es überraschend kam, so konnte er ein wenig in ihrer Nähe sein...

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Fußnotenerklärung:

(1)   Seine Mutter ist in etwa so ordentlich wie ich.^^ Für alle, die nach der Logik Ausschau halten: TK ist bei seinem Vater und Yama-chan.

(2)   Bedeutet in etwa „Ich komme!“ *g*

 

Ursache der Melancholie    (Beyblade für angi93)

„So eine klare Nacht!“, seufzte Kai und sah hinauf in den schwarzen Himmel. Eigentlich übernachtete er, zusammen mit seinen Teamkollegen, bei Tyson, doch er wollte alleine sein. Seit Tagen schon hatte er das Gefühl, dass ihm etwas fehlte. Doch was das war, konnte er nicht erkennen.

Eigentlich war er ja glücklich. Aber dieses Gefühl... Er wusste nicht, was er so misste. „Ach, Scheiße!“, murmelte er und ließ sich nach hinten ins feuchte Gras fallen.

„Kai? Bist du etwa noch wach?“, ertönte auf einmal eine Stimme hinter ihm. Schnell setzte er sich auf und drehte sich um. Tyson stand dort und blickte ihn fragend an. „Kann nicht schlafen...“ murmelte er und setzte sich auf. „Darf ich dir Gesellschaft leisten?“, sagte der Schwarzhaarige und setzte seinen „Bitte, biiiiiiiitteeeeeee!!!“-Blick auf.

Kai seufzte, gab sich dann aber geschlagen und deutet neben sich. /Seltsam, jetzt geht es mir wieder besser. Heißt das etwa...? NEIN!/

Nach einer Weile meinte Tyson: „Okay, was ist los mit dir?“ „Nichts.“ Log Kai. „Tu doch nicht so. Du bist schon seit fast ’ner Woche so... komisch.“ „Quatsch!“ „Ich erzähl’s auch nicht weiter. Hallo? Los jetzt, ich hab’ keine Lust, dich bladen zu sehen, wenn’s dir so mies geht.“

Wiederholt seufzte der Grauhaarige. „Okay. Also... naja, ich hab schon seit längerer Zeit das Gefühl, dass es da etwa gibt, was mir fehlt. Nur, mir fällt nichts ein, was ich vermisse. Dumm, oder?!“ Er lächelte traurig und blickte zu seinem Gesprächspartner.

„Und jetzt?“, fragte dieser. „Tja, seit du gekommen bist... ist es... wie weggeblasen. Seltsam...“ „Aha. Und wenn die Anderen dabei sind?“ „Hm... /scheiße, ich fähle mich so gut, so geborgen bei ihm. Glücklich./ Da geht’s mir wieder schlecht.“ „Und jetzt?“, fragte Tyson und legte eine Hand an Kais Wange. /Wundervoll.../ Der Junge war erst erstaunt, fuhr dann aber mit seiner eigenen Hand über Tysons. Ganz langsam waren sie sich immer näher gekommen.

Nun führte der Grauhaarige ihre Hände auf den Boden. Sanft legte er seine Lippen auf die des Jungen und schloss die Augen. Tyson schrak zuerst zusammen und wollte sich schon von ihm lösen, doch dann fuhr Kai mit seiner linken Hand seinen Rücken hinauf und ließ sie schließlich in den etwas längeren Haaren ruhen. Der Schwarzhaarige bekam Gäsnehaut. Soch sanfte Berührungen war er einfach nicht gewohnt. Auch er schloss nun die Augen und legte die Hand an Kais Hüfte. Dieser fuhr mit seiner Zunge über Tysons Lippen und bat um Einlass, der ihm, nach kurzem Zögern, gewährt wurde. Neugierig erkundete er die Mundhöhle, bis ihre Zungen bagannen, ein neckendes Spiel zu spielen.

Einige Minuten später lösten sie sich wegen Luftmangel voneinander. Eine Weile blickten sie sich stumm an. Dann lächelte Kai fröhlich. „Lass uns ’rein gehen. Es ist kalt geworden.“ Er erhob sich und reichte dem immer noch am Boden sitzenden die Hand. „Komm, koi.“

Owari

 

Between devotion and fear  (K2)

Kapitel 1 - Gewitternacht und Sonnenschein

 

„Argh!“ Erschrocken zuckte die 17-jährige zusammen. Warum mussten sie sind ausgerechnet in einer so stürmischen Nacht einen Horrorfilm ansehen? Nervös sah sie sich in der Studentenbude um. Es war nichts sonderlich interessantes zu sehen, bis auf die Person neben ihr: Kunham Choi. Seit nun fast sechs Monaten waren sie ein Paar. Eigentlich war er ja so überhaupt nicht der Typ Mann, für den sie sich sonst schwärmte, aber... er hatte etwas an sich, dass einen ganz einfach in seinen Bann ziehen musste. Das schwarze Haar hing verquer über die auf den Fernseher gerichteten Augen.

 

Warum hatte sie nur diesem Videoabend zugestimmt? Es war doch wirklich klar gewesen, dass er einen Vampirfilm aussuchen würde. Trotzdem setzte sie sich etwa alle zwei Monate dieser Qual aus. Warum nur? Die Antwort wusste sie schon die ganze Zeit. Sie tat es, weil sie ihn liebte. Sie war diesem Menschen voll und ganz verfallen. Anfangs war sie nur mit ihm zusammen gewesen, damit er Jeonghu nichts antat, doch der war nun Mitglied der Bande und so hatte er nichts mehr zu befürchten. Trotzdem hatte sie nicht Schluss gemacht. Tja, er war nun mal er und genau das liebte sie ja so.

 

„Ist dir kalt?“, sagte ihr Angebeteter plötzlich und riss sie somit aus ihren Gedanken. „Warum fragst du?“

„Weil du so zitterst.“ Er tat so, als wäre dies der einzige Grund dafür. Lächeln schüttelte das Mädchen den Kopf. Eine Weile beobachtete er das Geschöpf neben sich. Wenn sie so verschreckt in die Kissen gekauert da lag, war sie so gar nicht das Mädchen, in das er sich schon im Kindergarten verliebt hatte. Schon damals war sie immer stark. Sie hatte sogar die stärksten Jungs, eingeschlossen ihn, besiegt. Trotzdem war sie eigentlich sehr lieb. Er grinste. Gerade hatte sie wiederum einen erschrockenen Aufschrei von sich gegeben.

 

Ja, er wusste sehr wohl, dass sie Gruselfilme und ähnliches einfach nicht mochte, doch er hatte sich letztes Wochenende „Dani erster Kuss“ (1) angetan und dafür forderte er Rache! Sie beide waren schon völlig verschieden. Deshalb hatten sie abgemacht, sich jeden Monat mit dieser Filmwahl abzuwechseln. Wieder lächelte er schelmisch. Vielleicht hätte er doch lieber einen Pokemon Film ausleihen sollen. Ihr Gesichtsausdruck damals, bei ihrem ersten gemeinsamen Date, war einfach zu genial gewesen.

 

Kyumin hingegen war vollends damit beschäftigt, sich ihre Furcht nicht zu sehr anmerken zu lassen. Jedoch gelang ihr das nicht sonderlich gut. Immer wieder zuckte sie zusammen, wenn gerade ein Vampir sich an ein neues Opfer schlich. Gerade lief eine Oberschülerin durch eine Seitengasse. Doch schon legte sich ein dunkler Schatten über sie und sie erblickte einen furchterregenden Vampir.

 

Kunham hatte ebenfalls die Szene und den Gesichtsausdruck seiner Freundin beobachtet und wollte diese nun noch ein wenig necken. Langsam legte er seine Hand über die Augen des Mädchens und sang ihr leise den Monolog des Obervampirs vor:

 

„Sich verliern heißt sich befrein.

Du wirst dich in mir erkennen.

Was du erträumst wird Wahrheit sein.

Nichts und niemand kann uns trennen.

Tauch mit mir in die Dunkelheit ein!

Zwischen Abgrund und Schein

Verbrennen wir die Zweifel und vergessen die Zeit.

Ich hüll dich ein in meinen Schatten und trag dich weit...“ (2)

 

Anschließend hauchte er ihr einen Kuss auf die Wange und nahm die Hand von ihren Augen. Verwundert blickte Kyumin ihn an. „Ich wusste gar nicht, dass du so gut singen kannst.“ Sie schmiegte sich an ihn. „Darfst du ruhig öfter machen.“

Eng aneinander gekuschelt widmeten sie sich nun wieder dem Film.

 

 

„KUNHAM CHOI!!!!!!!!!“ Aufgeschreckt setzte sich der eben gerufene in seinem Bett auf und hielt sich den schmerzenden Kopf. So hektisch geweckt zu werden war aber nun wirklich nicht sein Ding. Wer war das überhaupt gewesen? Müde rieb er sich die Augen und streckte sich.

 

„KUNHAM!!! VERDAMMT! WACH ENDLICH AUF!!!!!“ Die Ursache des Lärms am frühen Morgen trat in sein Zimmer und sah ihn wütend an. „Na endlich! Kannst du dich vielleicht verschwommen daran erinnern, was wir heute vorgehabt hatten?!“ Der Junge sah sie nun vollends verwirrt an. Heute? Langsam durchforstete er sein Gedächtnis, bis es ihm plötzlich wie Schuppen vor die Augen fiel. „Scheiße! Bin in gleich fertig!“ Sagte er und rannte ins Bad. Kymuin verdrehte die Augen. Er hatte doch tatsächlich vergessen, dass sie beide heute mit der Irwon-Gang verabredet waren. Tja, gut, dass sie ihn in weiser Voraussicht eine halbe Stunde zu früh geweckt hatte.

 

Gemütlich schlenderte sie zum Badezimmer und klopfte an die Tür.

„Ach, Kunham, hast du eigentlich auf die Uhr gesehen?“ 

„’Türlich. Es ist...“ Ein Aufschrei war aus dem inneren zu hören und schon trat der Ältere aus der Tür. „Biest!“, murmelte er und kitzelte sie erst mal überschwänglich.

„Warum denn?! Wenn ich dich nicht jetzt schon geweckt hätte, wären wir wie üblich mindestens zwanzig Minuten zu spät gekommen.“ Erklärte sie immer noch kichernd.

 

Durch diese perfekte Planung von Seiten Kyumins stand das Pärchen tatsächlich rechtzeitig am verabredeten Platz und wartete auf den Rest der Gang. Genervt schnaubte das Mädchen auf. „Wenn wir mal pünktlich sind, brauchen die ne halbe Ewigkeit. Oh du gemeine Welt!“, sagte sie und hob theatralisch die Hand gen Himmel. Kunham seufzte. „Du übertreibst. Sieh mal dahinten.“ Erwiderte er und deutete auf Jin und Yongjun, die Hand in Hand auf sie zu schlenderten.

 

Bei diesem Anblick lächelte das Mädchen sofort. Tja, ihre Mitgliedschaft im Fanfictionclub hatte sie trotz Kunhams Abneigung dagegen immer noch nicht aufgegeben. Dieser verdrehte die Augen, sagte aber nichts. „Huhu!“, flötete Jin sofort und winkte den beiden Anderen zu. Allmählich kam auch der Rest der Gang und sie gingen gemeinsam zum Fluss.

 

In der warmen Sonne saßen Kyumin, Kunham, Hiyeong, Yujae, Daljae, Yonjun und Jin und warteten auf Sunghee, einen 1. Klässler, der ihrer Gang beitreten sollte. Wie üblich musste er von jedem einen Befehl ausführen... Es wurde herzhaft gelacht. Besonders, als Jin ein neues Kleid hervor zog und ihn dieses anprobieren ließ. „Tja, Jeonghu sah besser in Kleidern aus, was meint ihr?!“, sagte Daljae und blickte fragend in die Runde. Jeonghu blickte ihn ärgerlich an, beschloss dann aber, die Sache auf sich beruhen zu lassen und wendete sich Kunham zu, der zusammen mit Hiyeong versuchte, Jin und Yongjun auseinander zu bringen. Diese Beiden saßen nämlich schon seit längerer Zeit mehr auf- als nebeneinander.

Kyumin hatte sich unterdessen ins Schreiben vertieft. Selbst nach einem halben Jahr lieferten ihr die Jungs noch genügend Stoff für ihre Fanfictions. Sunghee war nun offizielles Mitglied der Gang und der Rest machte sich über den Alkoholvorrat her. Nur Jin und Yongjun waren am Küssen und Kunham saß etwas abseits und hörte Musik. Langsam ging sie zu ihm hinüber. Gerade, als sie etwas sagen wollte begann er zu singen:

 

„Wenn Liebe in dir ist,

dann klingt aus dir Musik.

Wenn dein Moment hier ist,

dann spricht für dich dein Blick.

Und der Mensch, den du magst,

versteht, was du sagst, und wärst du auch still.

Dein Herz verrät,

dass Liebe in dir ist,

die nicht mehr schweigen will.

 

Zeig einfach ehrlich, was sich in dir versteckt.

Kein Wunsch ist gefährlich,

wenn ihn die Liebe weckt.

Und der Mensch, den du liebst,

wird spür’n, was du gibst.

Und die Hoffnung auf Glück

Vereinigt euch.

Wenn Liebe in dir ist,

dann halt sie nicht zurück.“ (3)

 

Kyumin lächelte und zog ihm die Kopfhörer vom Kopf. „Manchmal sagt ein Kuss mehr als tausend Worte...“ zitierte sie und küsste ihn sanft. Von hinten ertönten Gelächter und Pfiffe. Kunham setzte sich auf, erwiderte den Kuss kurz, fuhr dann allerdings die anderen an, sie sollten sie bloß in Ruhe lassen. Das einzige Mädchen lächelte ob dieser Reaktion und setzte sich dann wieder an ihr neustes Werk.  

 

Glücklich lief Kyumin anschließend mit ihrem Liebsten im Schlepptau zum Videoverleih. Insgeheim freute sich das Mädchen schon riesig, denn laut ihrer Vereinbarung durfte sie heute einen Film aussuchen. Neckend sagte sie: „Hm... ich kann mich einfach nicht zwischen ‚10 Dinge die ich an dir hasse’ und ‚Natürlich blond’ entscheiden. Was meinst du dazu?!“ Schnaubend lief der Angesprochene weiter. „Huhu!!! Kunham! Ich hab dich was gefragt. Also?“ Die Jüngere hatte sich drohend vor ihm aufgebaut und funkelte ihn an. „Lass mich.“ Antwortete er einfach und setzte, sie immer noch etwas ignorierend, seinen Weg fort. „Kunham Choi!“ Tönte es von hinten. „Du bist unfair. Sei doch einfach nett zu mir!“ Flehend sah sie ihn an. „Komm schon, was möchtest du sehen? Ich kann auch einfach irgendeinen Film nehmen, aber ob der dir dann gefällt, ist ne andere Sache.“

Kunham jedoch hatte keinerlei Interesse, sich mit ihr über ihren, seiner Meinung nach seltsamen, Filmgeschmack zu streiten.

 

„Verdammt noch mal! Du bist so ein Idiot, Kunham! Warum kannst du nicht mal über deinen Schatten springen und mir eine einfache Frage beantworten?! Ich geh nach Hause.“ Mit diesen Worten drehte sich das Mädchen um und rannte zum Haus ihrer Familie. Sollte er doch bocken so viel er wollte. Aber sie hatte dazu nun wirklich keine Lust. Außerdem würde er schon irgendwann wieder angekrochen kommen. Das hoffte sie zumindest...

 

Chapter 2 in work. ^^

 

 

 

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Fußnotenerklärung:

 

(1)              Kann sich da noch wer dran erinnern? Der Name wird ganz kurz im ersten Band von K2 erwähnt. Auf Seite 116.^^ 

(2)              Das Lied heißt „Totale Finsternis“ und ist aus dem Musical „Tanz der Vampire“. Ich fand das nun mal irgendwie passend.

(3)              Hach, noch mal ein Lied von dem Soundtrack. Diesmal ein Teil aus „Wenn Liebe in dir ist“.

 

Ja, "Verhasst und geliebt..." kommt auch. Irgendwann in ferner Zukunft.^^


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